Werbe-ABC

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Grundlagen für effektive Werbung

Werbung bezeichnet nicht einzelne, oder mehrere unkoordinierte Maßnahmen, die sporadisch durchgeführt werden.

Erfolgreiche Werbung ist ein ständiger strategischer Prozess innerhalb eines Unternehmens. Wir zeigen Ihnen in 11 Schritten, wie Sie die Grundvoraussetzungen schaffen, um Ihre Werbung effektiv zu gestalten und Grundlagen schaffen, Ihre Ziele  zu erreichen.



1. Corporate Design

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Richten Sie Ihr einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Design) ein, oder überprüfen Sie Ihr vorhandenes Erscheinungsbild.

Durch ein prägnantes, einheitliches Erscheinungsbild wird der Wiedererkennungswert Ihres Unternehmens oder Ihrer Produkte extrem gesteigert. Je häufiger und prägnanter eine Werbebotschaft wahrgenommen wird, desto eher dringt sie tatsächlich ins Bewusstsein des Betrachters ein. So gewinnt zum Beispiel auch ein Logo schneller an Bedeutung, wenn es in Form und Farbgebung konsequent zur Corporate Identity Ihres Unternehmens passt.

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2. Der USP (unique selling point)

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Erarbeiten Sie Ihren einzigartigen Verkaufsvorteil Formulieren und verinnerlichen Sie die Gründe, warum Ihre Kunden bei Ihnen und nicht bei der Konkurrenz kaufen sollten.

Nutzen Sie hierzu die unterschiedlichsten Aspekte, wie zum Beispiel Preisvorteile gegenüber anderen Unternehmen, besonderer Service oder außergewöhnliche Qualität.
TIPP: Oftmals können Ihre Kunden Ihnen beim Finden des USP helfen. Fragen Sie doch einfach mal nach.
Entscheidend ist es, diesen Vorteil zu erkennen bzw. zu erarbeiten und ihn sichtbar zu machen.

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3. Zielgruppen bestimmen

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Finden und bestimmen Sie Ihre Zielgruppe und spezifizieren sie dies möglichst genau.

Um Werbung möglichst effektiv zu gestalten, sollten Sie sehr genau wissen, wen Sie erreichen wollen. "Alle im Umkreis von 50 km...", oder "Jeder, der weiß, was gut ist..." sind zur exakten Zielgruppenbestimmung unzureichend. Achten Sie dabei nicht nur auf Ihren bestehenden Kundenstamm. Auch potenzielle Kunden zu gewinnen, bedarf meist sehr zielorientierter Werbemaßnahmen. Je besser Sie Ihre Zielgruppen kennen und verstehen, um so größer sind Ihre Chancen, diese auch zu erreichen.

 

4. Öffentlichkeitsarbeit (PR)

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Public Relations nennt man die Pflege des Ansehens in der Öffentlichkeit.

Die Übergabe eines Schecks an den Gewinner einer Verlosung, ein redaktioneller Zeitungsartikel über das Firmenjubiläum, die Schlüsselübergabe für ein gestiftetes Fahrzeg an eine caritative Einrichtung, die Erteilung eines spektakulären Auftrags,... das alles sind Maßnahmen und Argumente, die zur Gewinnung des öffentlichen Vertrauens und zur Verbesserung des Ansehens in der Öffentlichkeit beitragen. Ein gesunder und guter Kontakt zum Redakteur der (lokalen) Presse kann dabei nicht schaden

 

5. Vorhandene Ressourcen nutzen

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Der effektive Einsatz bereits vorhandener Ressourcen zählt zweifellos zu den wirtschaftlichsten Möglichkeiten Werbung zu betreiben.

Hierzu können zum Beispiel freie Flächen auf Ihren Firmenwagen zählen oder die nicht ganz optimal ausgeleuchtete Außenwerbung. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die verändert werden müssen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Vergessen Sie dabei niemals die Einhaltung der Richtlinien Ihres einheitlichen Erscheinungsbildes. Viele Ideen, wie Sie vorhandene Ressourcen nutzen, oder optimieren können, finden Sie hier...

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6. Ziele definieren

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Legen Sie fest, was Sie mit Ihren Werbemaßnahmen erreichen wollen.

Werbeziele orientieren sich sehr streng an den Unternehmens-, bzw. Marketingzielen eines Unternehmens. Wollen Sie ein bestimmtes Image aufbauen? ... Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen? ... mehr Kunden gewinnen? ... höhere Preise durchsetzen? ... neue Produkte einführen? Jeder, in Werbung investierter Euro ist eine Investition. Sie sollten wissen, worin Sie investieren. Auch hier sollten Sie möglichst genau beschreiben, was und in welcher Zeit Sie mit Ihren Werbemaßnahmen erreichen wollen und, was Sie bereit sind, dafür zu investieren. Je konkreter Sie Ihre Werbe-Ziele formulieren, um so leichter lassen sich die letztendlich erfolgreichen Maßnahmen verifizieren und kontrollieren.

 

7. Strategien entwickeln

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Legen Sie die Strategie für die Grundlagen der werblichen Umsetzung fest.

Sie haben ein klar definiertes Werbeziel, Sie kennen Ihre Zielgruppen und wissen, wie Sie sie ansprechen können und Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Jetzt geht es darum, verbindlich festzulegen, welche Werbemittel und Werbeträger geeignet sind und wie man sie wann am effektivsten kombiniert und einsetzt. Achten Sie ganz besonders auf veränderte Käuferverhalten durch besondere Ereignisse. Nicht nur Weihnachten, Ostern, Ferienzeiten verändern das Verhalten von Konsumenten. Auch sportliche Großereignisse, wie Weltmeisterschaften und Olympiaden oder auch politische Wahlen führen in vielen Käuferschichten zu Veränderungen der Nachfrage-Art und Häufigkeit. Sogar unvorhersehbare Ereignisse, wie Wirtschaftskrisen, Umweltkatastrophen, Terroranschläge führen häufig zu mehr oder weniger verändertem Verhalten der Konsumenten.

 

8. Das Budget bestimmen

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Legen Sie ein Budget fest.

In der Regel ist es leider nicht so, dass das Werbebudget nicht an der Realisierung der Werbeziele und der Durchführung der Werbestrategie orientieren kann. Schließlich kann und sollte man nur Investitionen tätigen, die man sich auch leisten kann. Legen Sie fest, was Ihnen das Erreichen Ihrer Werbeziele wert ist und berücksichtigen die wirtschaftlichen Vorteile, die erfolgreiche Werbung mit sich bringen dabei genauso, wie Ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten. Verteilen Sie Ihren Werbe-Etat nicht vollständig, sondern halten Sie immer etwas in Reserve, damit Sie die Möglichkeit haben, kurzfristig auf Gegebenheiten oder, sich bietnde Chance reagieren zu können.

 

9. Werbeinstrumente, Werbemittel auswählen

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Wählen Sie sorgfältig die Mittel und Instrumente aus, mit denen Sie Ihre Werbeziele durchsetzen wollen.

Berücksichtigen Sie dabei sowohl die klassischen Werbemittel, wie Anzeigenwerbung, Funkspotwerbung, oder Plakatwerbung, als auch die sog. Neuen Medien, wie Internet-Marketing, Bannerwerbung, oder Newsletter-Werbung. Überprüfen Sie, ob Ihr Internetauftritt den Ansprüchen einer modernen Website genügt. Auch neue Marketinginstrumente, wie virales Marketing oder Guerilla-Marketing sollten bei Ihrer Entscheidung berücksichtigt werden. Auch wenn viele Medien mit hohen Auflagen, vielen Besuchern und großem Zielgebiet argumentieren, entscheidend ist, ob Sie Ihre Zielgruppe auch erreichen. Schließlich zahlen Sie jeden Kontakt mit, auch wenn er gar nicht zu Ihrer Zielgruppe gehört.

 

10. Maßnahmen planen

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Planen Sie die Durchführung der Maßnahmen mit Bedacht.

Legen Sie fest, wann Sie welche Maßnahme durchführen wollen. Sammeln Sie Argumente, warum eine Maßnahme wann beginnen oder stattfinden sollte. Berüchsichtigen Sie dabei sowohl saisonale Schwankungen, als auch die allgemeine veränderte Interessenlagen Ihrer Zielgruppen, die durch sportliche, politische oder gesellschaftliche Ereignisse entstehen können. Viele Webemaßnahmen beginnen erst zeitversetzt, durch intensive Wiederholung oder in Kombination mit anderen Instrumenten zu wirken. Buchen Sie wenn möglich die Maßnahmen frühzeitig. So können Sie sicher sein, nicht in Termindruck zu geraten, oder können höhere Rabatte erzielen Rabatte aushandeln.

 

11. Kontrollieren

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Unterziehen Sie jede Maßnahme einer regelmäßigen Kontrolle, beobachten Sie aber auch die allgemeine Situation.

Der Erfolg von Werbung hängt häufig nicht nur von einer Werbemaßnahme ab, sondern aus der Kombination mehrerer Maßnahmen. Ungeduld ist hierbei sicher ein schlechter Ratgeber. Sollten Sie jedoch das begründete Gefühl haben, dass eine Maßnahme sich als ungeeignet erweist, zögern Sie nicht, Ihre Strategie, die Maßnahmen und die Planung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Ihre Ziele sollten Sie jedoch beibehalten, so lange, wie es geht. Manche Werbeerfolge entstehen durch eine gewisse Beharrlichkeit, aber oft auch durch flexible Entscheidungen und sinnvolle Korrekturen.

 


Wussten Sie schon, dass... ?

... der Name "Litfaßsäule" nichts mit äußeren Form der Form zu tun hat, die an ein Fass erinnert?

Namensgeber ist vielmehr der Drucker und Erfinder Ernst Litfaß, der im Jahre 1854 die Genehmigung zum Auftstellen der ersten platzsparenden Plakatwand erhielt und dadurch zu großer Bekanntheit gelangte.


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