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In einem Meer von Lichtern muss man strahlen, um gesehen zu werden.

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"Wer seine Werbung reduziert, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten um Zeit zu sparen." (Henry Ford) Werbung ist kein Luxus, sondern eine unverzichtbare Notwendigkeit.

Groben Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich  etwa 40-60 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben. Erhebungen ergeben jedoch, dass etwa 70-80% der investierten Werbegelder wirkungslos verpuffen.

Noch in den 20er Jahren galt in Europa Werbung als Kunst. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.  Plakatkünstler fertigten verschiedene Motive an, ließen einen Freiraum für Schriftzug und Text.

 

 

Dann gingen sie auf Akquise-Tour, um ihre Werke, den sog. „Blindentwürfen“ bei Firmen zu präsentieren, die für die jeweiligen Motive in Frage kamen. Ein, zu der Zeit einträgliches Geschäft, an dem selbst große Namen, wie Ludwig Hohlwein partizipierten. Andere große Künstler ihrer Zeit, allen voran Hans Hohlbein, der Jüngere, fertigten Reklametafeln und Werbeschilder an und sicherten so nicht selten ihre Existenz.

Auch wenn heute noch die Sammlungen der Plakatkunst aus den Zeiten der 20er und 30er Jahre viele Liebhaber und selbst Werbegegner begeistern, so ist ein solches Vorgehen heute nicht mehr vorstellbar. Werbung war, bis in die 20er Jahre hinein, die Kunst, zu treffen, ohne zu zielen.

In Amerika ging man das Thema Werbung von Anfang an wesentlich pragmatischer an. Bereits 1923, zu Zeiten, in denen die freie Phantasie der Plakatkünstler in Europa der Werbung ihr Gesicht gaben, veröffentlichte der Amerikaner Claude Hopkins sein Buch „Wissenschaftlich werben“. Die Forderung nach streng zweckgebundener Werbegestaltung führte in Amerika dazu, dass sich die Werbung „verkäuferischer“ und „kommunikativer“ entwickelte, als die künstlerische Werbung in Europa.

Ein Vorsprung, der bis heute nicht ganz aufgeholt werden konnte. So ist beispielsweise die Akzeptanz von Werbung in der amerikanischen Gesellschaft eine ganz andere, als in Deutschland. Mittlerweile hat sich die Werbung auch hierzulande als marktentscheidender Faktor und als unumgängliches tragendes Instrument des Marketing etabliert.

 

Wussten Sie schon, dass... ?

... der Name "Litfaßsäule" nichts mit äußeren Form der Form zu tun hat, die an ein Fass erinnert?

Namensgeber ist vielmehr der Drucker und Erfinder Ernst Litfaß, der im Jahre 1854 die Genehmigung zum Auftstellen der ersten platzsparenden Plakatwand erhielt und dadurch zu großer Bekanntheit gelangte.


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